Am Samstag den 1. Dezember wurde die traditionelle Schlussübung im Jahr 2018 abgehalten.

Dabei wurde angenommen dass auf einem landwirtschaftlichem Betrieb eine Werkstätte in Brand geraten ist. Um Punkt 14 Uhr rückte die Freiwillige Feuerwehr Weistrach mit über 30 Kameraden zum Brandort aus. Am Haberfellnergut angekommen, stellte man schon dichte Rauchentwicklung in der Werkstätte fest. Der Betriebsführer teilte dem Einsatzleiter mit, dass 3 Personen vermisst sind, und in der Werkstätte auch gefährliche Stoffe wie zum Beispiel Autobatterien, verschiedene Öle und auch ein Autogenschweißgerät gelagert sind. Während der Anfahrt hatte sich bereits ein Atemschutztrupp ausgerüstet, dieser wurde vom Gruppenkommandant unverzüglich zur Suche nach den vermissten Personen geschickt. Dabei war dem Suchtrupp die Wärmebildkamera, mit welcher man Personen und Glutnester leichter finden kann, eine sehr gute Hilfe. Trotz dieser, gestaltete sich die Suche schwierig. Dadurch wurde ein zweiter Trupp ausgerüstet, um den ersten zu unterstützen.

Um den Brandschutz sicherzustellen wurde parallel vom Hofeigenen Teich, welcher ca. 150m entfernt ist, eine Relaisleitung aufgebaut. Diese speiste den RLFA 2000 zur Sicherstellung der Wasserversorgung. Nahe dem Teich stellte der Gruppenkommandant fest, dass in einem Brunnen eine vermisste Person gefunden wurde. Diese wurde ehestmöglich mit einer ausziehbaren Leiter gerettet und vom Sanitäter der Freiwilligen Feuerwehr erstversorgt.

Nach rund 2 Stunden konnten die Feuerwehrkameraden wieder einkehren und die Einsatzbereitschaft herstellen.